Rechtssichere Archivierung im Healthcarebereich

Rechtssichere Archivierung medizinischer Daten

Die Archivierung medizinischer Daten können Krankenhäuser wie diese mit dem PSM gut umsetzen.

Gerade im Healthcare-Bereich ist es wichtig, Daten schnell im Zugriff zu haben, um zügig Diagnosen zu treffen. Deshalb sollten Mediziner auch ältere Daten, wie zum Beispiel Röntgenbilder, überspitzt gesagt, nicht erst im Keller suchen müssen, sondern diese auf Knopfdruck ansehen können.

Schon immer stellen die langfristige Aufbewahrung und der Schutz medizinischer Daten eine besondere Herausforderung dar. Teilweise 30 Jahre muss das Gesundheitswesen PACS-Daten rechtssicher archivieren. Eine Reihe weiterer kritischer Faktoren kommt heutzutage hinzu und macht einen soliden und kostenoptimierten Lösungsansatz für die Archivierung medizinischer Daten erforderlich. Das Wachstum der Bevölkerung, unter anderem hervorgerufen durch steigende Lebenserwartung, ist dabei an erster Stelle zu nennen. Dadurch und auch durch technologischen Fortschritt entsteht enormes Datenwachstum.

Das erhöht einmal mehr Compliance-Anforderungen bei der langfristigen und sicheren Aufbewahrung, erfordert ebenso Retention und weckt den Wunsch nach einem schnellen, unkomplizierten und netzwerkweiten Zugriff. Am wichtigsten von all dem ist der Schutz der Daten, denn die sensiblen personenbezogenen Daten dürfen nicht in die Hände fremder Personen gelangen. Unveränderbarkeit durch WORM und Anonymisierung durch Patientennummern sind im Rahmen rechtssicherer Archivierung effiziente Maßnahmen. Zeitgleich müssen sich Zuständige nach meist streng bemessenen Budgetvorgaben richten.

 

Rechtssichere Archivierung – ein Lösungsansatz

Den Schlüssel zur Lösung bietet eine mehrstufige Speicherarchitektur. Diese sollte sich nahtlos in die Infrastruktur der medizinischen Organisation integrieren und einen zuverlässigen, schnellen Zugriff auf PACS Images und Patientendaten sicherstellen. Gleichzeitig bietet eine Kombination aus Flash, Festplatten, private und public Cloud, Tape und Optical in Verbindung mit einer hierarchischen Storage Management Software die benötigte kosteneffiziente, skalierbare Archivplattform. Die Storage-Software sollte dann die Daten automatisiert nach dem Information Lifecycle Management-Ansatz verschieben. Das heißt, das Alter und die Zugriffe einer Datei entscheiden, wann und wohin die Software diese verlagert.

Gundolf Gremler

Auf den verschiedenen Speicherebene sollten dann unterschiedliche Speichermedien zur Verfügung stehen. Je älter die Datei desto „tiefer“ die Ebene und desto günstiger das Medium. So der Plan, mit dem Administratoren Primärspeicher entlasten und vor allem performant halten wollen. Daten, die für lange Zeit zu archivieren sind, sind in einer solchen Struktur eher für Object Storage, Tape und Optical vorgesehen.
Zur rechtsicheren Archivierung empfehlen sich als weitere Schutzmaßnahme offline Technologien für zum Beispiel Replikation und die 3-2-1-Backup-Strategie.

 „Medizinische Daten erfordern rechtssichere Archivierung. Für lange und sichere Aufbewahrung ist unsere Software PoINT Storage Manager ausgelegt und erfüllt spielend leicht die geforderten Compliance-Anforderungen“, sagt Gundolf Gremler, Technical Lead bei PoINT.

Rechtssichere Archivierung – die Lösung

Die Software PoINT Storage Manager (PSM) arbeitet nach dem Information Lifecycle Management-Prinzip und verschiebt für eine lange und rechtssichere Archivierung Daten entsprechend ihres Alters und den Anforderungen automatisch auf verschiedene Speicherebenen. Durch individuell erstellbare Regeln lassen sich die im Gesundheitswesen nötigen Compliance-Anforderungen erfüllen. Die integrierte WORM-Funktion und das Retention Management schützen die Daten gleichzeitig vor Manipulation und ungewolltem Löschen. Vor allem für Anwender nützlich ist der transparente Lesezugriff, den der PSM bietet: Der Workflow ändert sich nicht, und bei Dateiöffnung erfolgt keine zwingende Wiedereinlagerung über das Dateisystem.

 

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