the point of technology

Nachhaltigkeit in der Speicherinfrastruktur durch Tape-Integration mit intelligenter Software

Mit den Datenmengen wachsen auch die Speicherinfrastrukturen, und das stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Die Ressourcen müssen zunächst einmal bereitgestellt und integriert werden. Dabei stehen Kostenerwägungen meist an erster Stelle.

Die zunehmenden Datenvolumen und entsprechend größeren Infrastrukturen führen aber auch zu einem höheren Energiebedarf und mehr CO2-Emissionen durch das Rechenzentrum. Einen großen Anteil am Energieverbrauch hat die Speicherung der Daten. Gerade festplattenbasierte Speichersysteme benötigen viel Strom für Betrieb und Kühlung.

Data Center Energy Requirements

So rücken Überlegungen bzgl. einer „grünen IT“ und einer energieeffizienten und emissionsarmen Speicherung der Daten immer mehr in den Vordergrund. Hier liegt eine große Verantwortung bei den Unternehmen – und nicht zuletzt viel Potential für weitere Kosteneinsparungen.

Datenspeicherung auf Festplatten: Vorteile und Grenzen

Gerade in den Bereichen, in denen die Datenvolumen besonders rasant zunehmen, setzen Unternehmen auf festplattenbasierte Speichersysteme: Daten aus KI und Machine Learning Anwendungen werden meist auf Festplatten gespeichert – und dies wird voraussichtlich auch künftig so bleiben.

Es gibt jedoch verschiedene Gründe, hier ein Umdenken anzustoßen:

 

IDC's Data Age Study

Tape als nachhaltige und wirtschaftliche Alternative

Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit: Diese beiden Argumente gehen Hand in Hand, wenn es um eine Alternative zur Festplatte geht. Festplatten bieten zwar kurze Zugriffszeiten – aber gleichzeitig gibt es kosten- und energieeffizientere Möglichkeiten der Speicherung insbesondere der sogenannten „kalten Daten“, die nur noch selten oder gar nicht mehr genutzt werden. Denn die Zugriffsgeschwindigkeit, die Festplatten bieten, ist hier nicht mehr das ausschlaggebende Kriterium.

Das gilt auch für Daten, die zum Beispiel in Machine Learning Anwendungen entstehen und nicht unmittelbar ausgewertet werden, sondern für eine spätere Nutzung aufbewahrt werden sollen.

Hier punktet das Speichermedium Tape – und zwar sowohl hinsichtlich Wirtschaftlichkeit wie auch Nachhaltigkeit:

 

100 PB ten years of eWaste

Integration der Tape-Technologie durch Software-defined Storage

Durch ihre spezifischen Eigenschaften kann die Tape-Technologie einen entscheidenden Beitrag leisten, um den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen des Rechenzentrums zu reduzieren. Soll Tape für die genannten Anwendungsfälle zum Einsatz kommen, bedarf es einer intelligenten, Software-basierten Integration.

Diese Herausforderung löst ein Software-basierter Objektspeicher, der die Daten über die standardisierte S3 Schnittstelle empfängt und direkt auf Tape schreibt. So kann Tape als S3 Speicherklasse nahtlos in die Infrastruktur integriert werden, und Anwender können von den Vorteilen der Technologie profitieren.

Eine solche Lösung bietet PoINT Archival Gateway. Die Software stellt den Applikationen die notwendige Schnittstelle bereit und bewerkstelligt die Datensicherung auf Tape, unter den spezifischen Rahmenbedingungen der Technologie.

Dieser Ansatz ermöglicht den Einsatz der Tape-Technologie für eine Vielzahl von Use Cases. Unternehmen profitieren umfassend von der Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit des Speichermediums Tape.

Datenblatt

White Paper