Cloud und Objekt Storage Integration

Diese Grafik zeigt, wie File Archivierung umgesetzt werden kann.

Im Zuge der Digitalisierung nimmt das Datenwachstum rasant zu. Neue Analysemöglichkeiten bauen auf den Datenmengen auf und machen die massenhafte Erfassung unstrukturierter Daten attraktiv. Anwendungen aus dem Zusammenhang des IoT generieren ebenfalls Daten in großem Umfang.

Die enorme Steigerung der Datenmengen wirft dabei die Frage nach einer geeigneten Storage-Strategie auf. Unternehmen sehen sich mit dem Problem konfrontiert, wie sie die großen Mengen unstrukturierter Daten optimal speichern und verwalten. Diese Daten sind zum größten Teil inaktiv. Sie sind daher auf einem performanten Speicher deplatziert, da sie dort unnötig teure Speicherkapazitäten belegen. Werden diese Daten auf primären Speichersystemen gespeichert, so wird der für aktive, „heiße“ Daten vorgesehene Speicherplatz schnell aufgebraucht. Damit steigen Kosten und Zeit für Backup in unnötige Höhe.

Unternehmen brauchen also eine Lösung für die Verwaltung unstrukturierter und inaktiver Daten. Ggf. wird eine Neuorientierung in der Datenspeicherung notwendig.

Cloud- und Objektspeicher für unstrukturierte Daten

Dabei sind insbesondere Cloud- und Objektspeicher interessant. Sie zeichnen sich durch große Flexibilität und Skalierbarkeit aus und eignen sich besonders für unstrukturierte Daten. Cloudspeicher stehen bedarfsgerecht und flexibel zur Verfügung. Die Abrechnung erfolgt in der Regel nach der genutzten Kapazität und Nutzung. Wartungsarbeiten durch eigenes IT-Personal entfallen.

Auch die Objektspeicherung auf On-premises-Speichermedien ist für Unternehmen eine kostengünstige Lösung für das Speichern inaktiver, unstrukturierter Daten.

Ob die Wahl auf eine On-premises-Lösung oder auf eine Off-premises-Lösung fallen sollte, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Eine Speicherung der unstrukturierten Daten in der Public Cloud ist in der Regel günstiger. Cloudspeicher eignen sich daher besonders für große Mengen inaktiver Daten, auf die kein regelmäßiger Zugriff erfolgen muss.

Sollen jedoch Anwendungen häufiger auf die abgelegten Daten zugreifen, so empfiehlt es sich wiederum, sie im lokalen Objektspeicher zu verwalten.

Dabei sind ganz unterschiedliche, individuelle und hybride Modelle denkbar. Nutzen Unternehmen beispielsweise mehrere Zielspeicher, erhöhen sie durch einen technologischen und geographischen Bruch die Datensicherheit. Ein Multi-Cloud-Ansatz, mit dem die Daten bei mehreren unterschiedlichen Cloud-Anbietern gespeichert werden, reduziert die Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter.

Cloud und Object Store Integration

Um die eingesetzten Speichermedien und -technologien in die bereits vorhandene Infrastruktur zu integrieren, bedarf es einer zuverlässigen Software-Lösung für das Speicher- und Datenmanagement. Gerade wenn es um die Archivierung großer Mengen unstrukturierter Daten auf Cloud- oder Objektspeichern geht, ist es wichtig, dass die Software die Daten automatisiert auslagert, ohne den Betriebsablauf zu stören. Gleichzeitig muss der Zugriff auf die archivierten Daten weiterhin reibungslos möglich sein.

Die Software muss außerdem herstellerunabhängig arbeiten und standardisierte Schnittstellen unterstützen. So können Unternehmen eine hybride Speicherinfrastruktur realisieren und von den Vorteilen verschiedener Speichertechnologien profitieren.

Regelbasiertes File Tiering und Archivierung in Cloud- und Objektspeicher

Der PoINT Storage Manager bietet eine Lösung für die Integration von Cloud- und Objektspeichern in Ihre bestehende Infrastruktur. Die Software führt eine regelbasierte File Archivierung durch, bei der Primärspeicherdaten in Cloud- oder Object-Stores verschoben werden. Der Benutzerzugriff auf alle Daten erfolgt dabei weiterhin transparent über die gewohnte Benutzeroberfläche.

Im Hinblick auf eine für Ihre Zwecke optimierte, hybride Speicherinfrastruktur bleiben sie mit dem PoINT Storage Manager flexibel: Denn die PoINT Software unterstützt herstellerunabhängig eine große Bandbreite an Speichertechnologien. Sie profitieren von den Vorteilen der eingesetzten Speichermedien auf der jeweiligen Speicherebene – sei es z.B. Performance oder Skalierbarkeit.

So können im Rahmen der hybriden Multi Tiered Storage Architektur des PoINT Storage Manager problemlos auch Cloud- und Objektspeicher eingesetzt werden – in Kombination mit NAS-, Tape- und Optical-Systemen.

Integration von Cloud- und Object-Storage mit dem PoINT Storage Manager

Im PoINT Storage Manager werden die Cloud- und Objektspeicher über Connectoren eingebunden. Zur Liste der zertifizierten Cloud- und Objektspeicher gehören beispielsweise

 

Der PoINT Storage Manager verwendet ein Standard-Dateisystem zur Integration der unterschiedlichen Speichersysteme in eine hybride Speicherinfrastruktur. So ermöglicht die Software maximale Flexibilität bei der Umsetzung einer Storage-Architektur, die für Ihre Zwecke optimiert ist.

Zurück zur Übersicht

Datenblätter

Case Studies