Datenmigration

Herausforderungen einer erfolgreiche Datenmigration

Ziel einer gelingenden Datenmigration ist die schnelle und zuverlässige Übertragung von Daten vom aktuellen Speichersystem auf ein neues Zielsystem. Unterbrechungen, die mit einem solchen Prozess verbunden sind, sollen möglichst kurz gehalten werden. Je reibungsloser die Migration verläuft, desto weniger beeinträchtigt sie die normalen Arbeitsabläufe der Anwender.

Gleichzeitig aber sind solche Datenmigrationen unumgänglich. Generell kann die Lebensdauer von Speichermedien alle 5 bis 7 Jahre einen Austausch sowohl von Primärspeichern wie auch von Archivspeichern notwendig machen. Hinzu kommt, dass Speichersysteme durch rasante Technologiewechsel veralten. Die Datenmenge wächst außerdem schnell und exponentiell, und für die enormen Datenmassen muss eine geeignete Infrastruktur gefunden werden.

Die Herausforderungen sind groß. Und dennoch dürfen Prozesse der Datenmigration nicht auf die lange Bank geschoben werden, aus Scheu vor eventuellen Komplikationen. Eine geeignete Software unterstützt Sie beim automatisierten und erfolgreichen Migrieren Ihrer Speichersysteme.

Data Migration als Projekt

Es empfiehlt sich, für eine solche Umstellung einen Projektplan auszuarbeiten. Halten Sie dazu auch Rücksprache mit den betroffenen Fachabteilungen und erkundigen Sie sich dort über die vorhandenen Daten und deren Nutzung.

Eine Datenmigration birgt die Chance, Ressourcen auf teuren Primärspeichern freizulegen. Prüfen Sie am besten schon vor der Auswahl einer neuen Speicherarchitektur, welche Daten archiviert werden können. Häufig belegen inaktive – „kalte“ – Daten viel Platz auf primären Speichersystemen. In der Regel muss ein Großteil der Daten zwar aufgrund von unternehmensinternen oder gesetzlichen Vorgaben aufbewahrt werden; jedoch erfolgt nur noch in Ausnahmefällen tatsächlich Zugriff. Diese Daten können meist auf günstigen Sekundärspeichern archiviert werden, so dass auf den Primärspeichern Kapazitäten frei werden.

Ein kluges Information Lifecycle Management berücksichtigt den Lebenszyklus von Dateien – von deren Erstellen, über die heiße und warme, bis zur kalten Phase. Es sorgt für eine optimierte Speichernutzung und erfüllt dabei gesetzliche Compliance. Wenn Sie diese Überlegungen im Zusammenhang mit einer geplanten Datenmigration diskutieren, haben Sie die Chance, im gleichen Zuge Ihre Speicherinfrastruktur zu optimieren.

Der PoINT Storage Manager – Migration Edition

Die Grafik zur Datenmigration zeigt das primäre Speichersystem, den alten und neuen Speicher und den PoINT Storage Manager.

Die Software von PoINT unterstützt Sie während des gesamten Prozesses der Datenmigration, aber auch bei der Optimierung Ihrer Speichernutzung.

Der PoINT Storage Manager – Migration Edition erfüllt die Anforderungen, die an eine zuverlässige Datenmigration und eine schnelle Integration des Zielsystems gestellt werden. Er führt eine automatische „File System Migration“ der abzulösenden File Server auf die gewünschte neue Speicherplattform durch, ohne dass es zu wesentlichen Unterbrechungen der Betriebsabläufe kommt.

Bei diesem Prozess wird die Verzeichnisstruktur des alten Primärspeichers auf dem neuen System nachgebildet. Sobald die Struktur übertragen ist, können Applikationen bereits auf das neue Speichersystem zugreifen. Die Migration wird im Hintergrund durchgeführt. Die Umstellung auf das Zielsystem erfolgt mit enormer Geschwindigkeit und reduziert mögliche Unterbrechungen der Betriebsabläufe auf ein absolutes Minimum.

Der PoINT Storage Manager ermöglicht ebenso eine transparente und nahezu unterbrechungsfreie Migration auf der Ebene des Archivspeichers. Denn auch die auf der Archivspeicherebene verwendeten Medien haben eine je nach verwendeter Speichertechnologie begrenzte Lebensdauer. Es ist also unumgänglich, regelmäßig zu prüfen, ob sich auch auf dieser Speicherstufe eine Migration auf ein neues Speichermedium empfiehlt.

Optimierung Ihrer Speicherinfrastruktur

Möchten Sie vor der Migration prüfen, wieviel Platz auf Ihrem Primärspeicher tatsächlich von inaktiven Daten belegt wird, können Sie dazu unser kostenloses Analyse-Tool „File System Analyzer“ nutzen. Wir empfehlen eine optimierte, hierarchische Speicherarchitektur aus Primär- und Sekundärspeicher.

Der PoINT Storage Manager – Enterprise Edition arbeitet auf der Grundlage eines sogenannten Tiered Storage Konzepts. Das Auslagern bzw. Archivieren von inaktiven Daten auf günstige Sekundärspeicher ist eine Funktion im Rahmen einer zukunftssicheren Speicherinfrastruktur. Die Daten liegen auf der für sie am besten geeigneten Speicherebene. Das entscheidende Kriterium ist ihr jeweiliger Wert und ihre Lebensphase. Die Optimierung der Speicherstruktur ist ein wichtiger Kostenfaktor und unterstützt Sie bei der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.

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