Herstellerunabhängigkeit

Herstellerunabhängigkeit statt Vendor Lock-In
Bei herstellerunabhängigen Speicherlösungen können Unternehmen viele Wege gehen.

In der Regel werden Speichermedien oder Speichertechnologien alle 5 bis 7 Jahre gewechselt – sei es aufgrund der Lebensdauer des Systems oder aufgrund einer Überalterung der verwendeten Technologie. Auch die Optimierung der Speicherinfrastruktur kann ein Wechselgrund sein, weil hier großes Einsparungspotential liegt.

Standardisierung statt Vendor Lock-In

Die Speicherinfrastruktur soll für den individuellen Zweck optimal gestaltet werden können. Dazu müssen verschiedene Faktoren gegeben sein. Sie möchten frei und flexibel die Speichermedien auswählen, die für Ihre Anforderungen am besten geeignet sind. Ist ein Wechsel der Speicherinfrastruktur nötig, so soll er möglichst mit geringem Aufwand erfolgen.

Ziel ist die Vermeidung eines sogenannten Vendor Lock-In, also einer exklusiven Bindung an einen Hersteller. Wenn Software und Hardware herstellerunabhängig zusammenarbeiten, erleichtert dies die Arbeit der IT-Zuständigen enorm. Die Grundlage dafür ist Standardisierung. Die Einhaltung von Standards garantiert die Kompatibilität von Software und Hardware, also beispielsweise die Kompatibilität einer Speichermanagement-Software mit unterschiedlicher Speicherhardware. Standards bieten Flexibilität und Investitionsschutz.

Standardisierungen sind jedoch nicht die Regel. Nicht jede Software und jede Hardware funktionieren in allen Systemen miteinander. Häufig ist Hardware an eine proprietäre Software gebunden. Um in Bezug auf Ihre Speicherinfrastruktur ein Vendor Lock-In zu vermeiden, sollten Sie daher bei der Auswahl einer geeigneten Speichermanagement-Software ein Augenmerk darauf legen, dass diese Software sowohl technologie- als auch herstellerunabhängig arbeitet.

Wenn Sie sich hier aus einem Lock-In-Effekt lösen, können Sie Spezialanforderungen sowie Neu- und Ersatzanschaffungen flexibel und kostenoptimiert umsetzen. Außerdem sorgen Sie auf diese Weise für hohe Verfügbarkeit und Skalierbarkeit. Bei Bedarf können Sie eine Verbindung zu anderen Systemen und Technologien herstellen. So schaffen Sie die Grundlage für eine flexible Speicherinfrastruktur.

Hardware-Unabhängigkeit auf allen Speicherebenen

Das Kriterium der Herstellerunabhängigkeit sollte für alle Speicherebenen gelten. Eine geeignete Speichermanagement-Software unterstützt Zielsysteme ohne Abhängigkeit von der Hardware, und zwar sowohl im Bereich der Primärspeicher, als auch im Bereich der Sekundär- bzw. Archivspeicher.

Möchten Unternehmen innerhalb ihrer gesamten Speicherinfrastruktur und somit auf allen Speicherebenen Herstellerunabhängigkeit erreichen, so wird ggf. eine vollständige Umstrukturierung der bestehenden Infrastruktur notwendig. Im Rahmen einer solchen Umstrukturierung kann es sich als sinnvoll erweisen, vorhandene Komponenten neu auszurichten. In diesem Fall steht eine Migration von Speichersystemen an. Eine geeignete Software für Hardware-unabhängiges Speichermanagement bewältigt auch dies flexibel.

Wenn es anschließend um die Verknüpfung der unterschiedlichen Systeme bzw. Speicherebenen geht, so greifen entsprechende standardisierte Verbindungen.

Die Einhaltung und Verwendung von Standards ist also die Grundlage zur Vermeidung eines Vendor Lock-In. Im Rahmen des Daten- und Speichermanagements bedeutet das: Eine Software, die mit Standards arbeitet und herstellerunabhängig die unterschiedlichsten Speichertechnologien und Speichermedien unterstützt, ermöglicht maximale Flexibilität.

Das heißt: Die Bindung an einen exklusiven Anbieter entfällt. Wechsel-Barrieren werden abgebaut, die bei einem Wechsel anfallenden Kosten werden deutlich reduziert.

Herstellerunabhängigkeit mit dem PoINT Storage Manager

Der PoINT Storage Manager ist eine Software zum Speicher- und Datenmanagement, die unabhängig von Hardware-Herstellern eine maximale Bandbreite an Speichermedien und Speichertechnologien unterstützt. Die Software bietet größte Unabhängigkeit und Flexibilität für die Ausrichtung Ihrer Speicherinfrastruktur, weil sie modular auswählbar und anpassbar ist. Der PoINT Storage Manager unterstützt optional zwei oder drei Speicherebenen im Rahmen eines hierarchischen Speichermanagements.

Außerdem stehen Ihnen je nach Bedarf unterschiedliche Funktionen zur Verfügung. Neben Security- und Compliance-relevanten Funktionen wie Replikation, WORM-Schutz und Retention Management gehört dazu auch die Migrationsfunktion. Diese Funktion unterstützt Sie beim optimalen Aufbau einer neuen Speicherinfrastruktur und auch hinsichtlich regelmäßig anfallender Migrationsvorhaben.

Der PoINT Storage Manager arbeitet mit Agents und Connectoren, um ohne Abhängigkeit von einem bestimmten Hersteller verschiedene Quell- und Zielsysteme zu unterstützen. Für alle gängigen Quellsysteme stehen Agents zur Verfügung. Die Einbindung von Zielspeichern (wie Private- und Public-Clouds, NAS, Appliances, Tape und Optical) erfolgt über Connectoren.

Zum Speichern der Daten im Archiv verwendet der PoINT Storage Manager UDF Container. Das sind Archive Volumes in einem standardisierten Format, die mit allen Betriebssystemen gelesen werden können – unabhängig von der PoINT Software.

Der PoINT Storage Manager ist die Softwarelösung für die Neuausrichtung Ihrer Speicherinfrastruktur ohne Vendor Lock-In: Er unterstützt alle gängigen Speichersysteme und ist damit der perfekte Begleiter für die Integration unterschiedlicher Speichertechnologien und für Herstellerunabhängigkeit und Kostenoptimierung im Bereich Storage.

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