Information Lifecycle Management

Information Lifecycle Management

Die unterschiedlichen Farben der Blätter stehen für deren Lebenszyklus. Auch Daten unterliegen einem solchen. Mit Information Lifecycle Management können sie entsprechend aufbewahrt werden.

Erstellen, heiße, warme und kalte Phase, Löschen. Das sind, grob gesagt, die Phasen von Daten, die den Lebenszyklus bilden. Diesen zu berücksichtigen und für jede Zyklusphase die entsprechende Speicherebene und -technologie zu wählen, ist die Speicherstrategie, die sich hinter dem Wort Information Lifecycle Management (ILM) verbirgt.
Die Gestaltung einer effektiven ILM-Lösung ist durchaus herausfordernd. Denn auch Daten, die auf tieferen Speicherebenen liegen, sollen im Bedarfsfall schnell bereitstehen und unterliegen zudem unternehmensspezifischer und gesetzlicher Compliance. Es gibt jedoch eine Lösung, die die Herausforderungen mit Leichtigkeit meistert und all die Anforderungen einfach und schnell umsetzt. Wenn Sie wissen wollen wie, au voilà:

Information Lifecycle Management: Wohin kommen wann welche Daten und wie?

Üblich unterscheidet die IT zwischen heißen und aktiven, bis hin zu, kalten und inaktiven Daten. Welcher Zustand gerade zutrifft, hängt davon ab, wie häufig Nutzer und Applikationen auf diese Daten zugreifen. Während die heiße Datenansammlung auf einen zwar meist teureren, aber dafür auch performanteren Primärspeicher gehört, sollten Unternehmen alle anderen Datenmassen auf meist günstigere Sekundärspeicher verlagern. Im letzteren Fall von Datenmassen zu sprechen ist durchaus gerechtfertigt, denn bis zu 80 Prozent der unstrukturierten Daten sind inaktiv und befinden sich trotzdem, völlig deplatziert, auf primären Speichern. Klar, Daten sind ein wichtiger Rohstoff, den es gut aufzubewahren gilt, doch meist am besten woanders. Das enorme Datenwachstum, angetrieben durch immer mehr automatisierte Prozesse, macht die Datenverwaltung jedoch nicht leichter. Deswegen Daten einfach löschen? Ist oft nicht erlaubt! Richtig verwalten? Ist die Lösung!

Um die Datenmassen effizient zu verwalten und überfüllte Primärspeicher zu entlasten, können Unternehmen Regeln erstellen, nach denen Sie Daten auslagern und archivieren. Regel-Beispiel: Alle Office-Dateien, auf die ein halbes Jahr lang kein Zugriff erfolgt ist, in die nächste Speicherebene auslagern - auf Speichersysteme mit geringerer Performance, aber mehr Kapazität. Alles, was auf der zweiten Speicherebene liegt und Nutzer in sechs weiteren Monaten nicht geöffnet haben, in die dritte Ebene auf Archivspeicher (z.B. Object Storage, Tape oder Optical) auslagern. Also nach Eigenschaften wie Alter, Zugriff, Dateigröße und Dateityp lassen sich Regeln erzeugen und mit Hilfe einer Software erfolgt die Verwaltung über alle Speicherstufen danach automatisch. Welche Kriterien Unternehmen für diesen Automatismus vorsehen, können sie selbst bestimmen. Nach den Durchschnittswerten einer IDC -Studie gelten Daten jedoch bereits nach 30 Tagen als nicht mehr heiß und nach weiteren 60 Tagen als kalt. Auf welchen Speichersystemen Firmen die Daten ablegen, können sie ebenfalls selbst entscheiden.

Data & Storage Management mit dem  PoINT Storage Manager

Der PoINT Storage Manager (PSM) macht Unternehmen die Umsetzung von ILM leicht, denn für Anwender und Applikationen ändert sich nichts: Bei transparenter Auslagerung und Archivierung von kalten Daten können Nutzer wie gewohnt über den Primärspeicher die ausgelagerten und archivierten Daten sehen und auf sie zugreifen wie zuvor. Und das auch, obwohl deren Inhalt auf den sekundären Speichern liegt. Das garantiert der transparente Lesezugriff, der ebenfalls dafür sorgt, dass der Dateizugriff nicht zu erneuter und unnötiger Wiedereinlagerung führt.
Innerhalb einer mehrstufigen Speicherstruktur lässt sich jedes gängige Speichersystem in Kombination mit dem PSM einsetzen. Durch die Mehrstufigkeit können Unternehmen, die mit der PoINT-Software arbeiten, auf jeder Speicherstufe die für sie jeweils effizientesten Speichersysteme nutzen. Besonders vorteilhaft bei den PoINT-Produkten, ist die Flexibilität durch Herstellerunabhängigkeit  bei den Speichersystemen und die Möglichkeit, die eigene Speicherinfrastruktur hybride zu gestalten. Unabhängig vom Aufbau der IT-Infrastruktur schützt der PSM archivierte Dateien durch die WORM-Funktion und Retention Management vor Manipulation oder ungewolltem Löschen. Damit unterstützt er bei der Einhaltung gesetzlicher und unternehmensspezifischer Compliance.
Bei Auslagerungs- und Archivierungsprozessen begleitet PoINT Unternehmen während des gesamtem Lebenszyklus der Datei. Die PoINT-Software hilft dabei, dass Firmen ihre Speichersysteme optimal nutzen können. Gundolf Gremler, Technical Lead bei PoINT: „Wenn Unternehmen ein ILM-Konzept einführen wollen, können sie das mit dem PSM und seinem handlichen Regelwerk leicht und effizient in die Tat umsetzen.“

 

 

Datenblatt

Case Study